Sonntag, 3. Mai 2015

Freiluft ohne Gefahr


Was gibt es schöneres für eine Katze, als ihre Instinkte in freier Natur ausleben zu dürfen?
Viele Katzenhalter haben aber Angst, ihre Samtpfote nach draußen zu lassen.

Je größer der Freilauf für die Katze angelegt wird, umso höher sind die Kosten. Einen Balkon oder eine überdachte Terrasse kann man oft noch relativ preisgünstig eingrenzen. Um einen kleinen oder großen Teil des Gartens ausbruchsicher zu gestalten, sollten auf jeden Fall an der oberen Kante, nach innen abgebogene Streben verwendet werden. Holzzäune sind für Katzengehege Äußerst ungeeignet, weil die Krallen einer Katze in dem Holz gut finden. Man staunt, wie eine Katze sogar einen relativ dünnen Holzpfahl erklimmt. Auch Maschendrahtzäune aus Eisen sind für eine Katze sehr leicht zu überwinden. Natursteinmauern mit Fugen können ebenfalls leicht überklettert werden. Katzen können aus dem Stand das 5-6fache ihrer Körperlänge problemlos hochspringen, glatte Wände sollten daher hochgenug sein um nicht übersprungen werden zu können. Ein Katzengehege muss auch unten im Erdreich abgesichert werden, damit die Katze dort keine Schlupflöcher findet. Wenn man all diese Tücken berücksichtigt, stellt man schnell fest, dass ein guter Hobby-Handwerker viel Arbeit und Zeit für eine katzensichere Absicherung benötigt. Somit sind die Kosten für einen Handwerksbetrieb, der sich auf dem Gebiet der Katzeneinzäunung spezialisiert hat absolut gerechtfertigt. Einige Katzenbesitzer, vor allem Züchter lassen sich ein Gehege bauen, das auch von oben komplett abgesichert ist. So vermeidet man auch, dass ungewollter Katerbesuch eintrifft.
Auch das kleinste Freigehege erhöht die Lebensqualität der Katze. Dabei ist es egal, ob Balkon, Terrasse oder Garten. Wie schön es ist, die Sonne auf der Haut zu spüren und die Geräusche und Gerüche zum Beispiel eines Frühlingsmorgens wahrzunehmen, wissen wir doch aus eigener Erfahrung.